Die Freiheitliche Jugend Oberösterreich unterstützt das klare Bekenntnis von FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr zu Einehe, Kinderschutz und einem entschlossenen Kampf gegen Zwangsheirat. Versteckte Kinderehen in Österreich seien ein klares Integrationsproblem.

„Dieser Fall ist höchstwahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs“, zeigte sich Mahr schockiert über einen kürzlich bekannt gewordenen Fall, bei dem ein 13-jähriges Mädchen für 12.500 Euro nach Deutschland verkauft worden wäre. „Kinder- und Mehrehen widersprechen österreichischen Grundsätzen und werden nach unserem Recht nicht anerkannt. Jedoch stellen immer wieder Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen ihre Sitten über unseren Rechtsstaat“, hält Mahr entschieden fest.

In Deutschland und anderen europäischen Ländern hat sich dieses Problem seit der Einwanderungswelle nachweislich verschärft, so der Klubobmann weiter. Deutsche SOS-Kinderdörfer beklagten schon 2017 den drastischen Anstieg an zwangsverheirateten Mädchen in Asylwerberunterkünften. „In Österreich und insbesondere seitens österreichischer Betreuungs-NGOs ist es beim Thema Zwangsheirat auffällig ruhig“, stellt Mahr fest und weist daraufhin, dass laut der Organisation „Save the Children“ alle sieben Sekunden ein Mädchen unter 15 Jahren verheiratet wird.

„Insbesondere durch die letzten islamischen Migrationswellen muss klar sein, dass auch in Österreich vermehrt Minderjährige (auch unter 16 Jahre) als Ehegatten leben“, so Mahr und betont abschließend: „Gerade um Kinderehen zu verhindern, muss in der Integrationspolitik endlich die rosarote Brille abgenommen werden“, so Mahr abschließend.

 

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