Die Freiheitliche Jugend Oberösterreich steht geschlossen hinter der Klarstellung von FPÖ-Generalsekretär Hafenecker zur Ungleichbehandlung von FPÖ-Kandidaten gegenüber SPÖ-Kandidaten im staatlichen Rundfunk ORF.

Während Armin Wolf dem FPÖ-Spitzenkandidaten für die EU-Wahl Harald Vilimsky in der Sendung vom 23. April kaum eine Chance ließ, sich zu aktuellen EU-Themen zu äußern, sondern ihn stur auf einen fragwürdigen (und nicht einmal aktuellen) Karikaturen-Vergleich zwischen dem RFJ und der Nazi-Zeitung „Der Stürmer“ festnagelte, plauderte Lou Lorenz-Dittlbacher tags darauf mit SPÖ-Kandidat Andreas Schieder so richtig gemütlich vor sich hin und ließ seinen teils skurrilen Anfeindungen gegen die FPÖ freien Lauf.

„Angesichts der völlig konträren Interviews stellen sich mehrere Fragen“, erklärte dazu der freiheitliche Generalsekretär Christian Hafenecker. „Wieso werden etwa die antisemitischen ‚Fake‘-Facebook-Seiten der Tal-Silberstein-Truppe im SPÖ-Wahlkampf lediglich als ,Dirty Campaigning‘ kleingeredet, während das ,Rattengedicht‘ medial groß als rassistisch und antisemitisch kolportiert wurde?“

 

Kein Wort von Silberstein & Co im ORF

Hafenecker weiter: Warum wurde auch über die Wiederbeschäftigung des Mitinitiators dieser antisemitischen ‚Fake‘-Facebookseiten, der ehemaligen rechten Hand Silbersteins, bei der SPÖ nicht berichtet? Warum gab es keine Nachfrage zu Schieders Beschimpfung des italienischen Innenministers Salvini als ,Mailänder Bande‘? Warum war die SPÖ-Langenzersdorf mit ihren ebenso niveau- wie konsequenzlosen Postings im Gegensatz zu FPÖ-Postings keine Frage an Schieder wert? Warum wurde das drei Jahre alte Posting der Freiheitlichen Jugend thematisiert, aber die Sozialistische Jugend, die ganz aktuell in Wiener Neustadt den Geburtstag des kommunistischen Diktators Lenin feierte, der Millionen Menschen auf dem Gewissen hat, nicht erwähnt?

 

ORF-Gesetz verpflichtet zur Objektivität

„Es wäre für die Sendeverantwortlichen der ZiB 2 angebracht, die eigene politische Gesinnung hintanzustellen und über alle Parteien fair und äquidistant nach gleichen Maßstäben zu berichten und deren Vertreter kritisch zu befragen. Das ORF Gesetz verpflichtet zur Objektivität, daran haben sich auch mit der jetzigen SPÖ-freien Regierung politisch unzufriedene Redakteure zu halten“, betonte Hafenecker abschließend.

 

Symbolbild: mk