Die Freiheitliche Jugend Oberösterreich unterstützt den Vorstoß FPÖ-Neubauer, wonach sich Senioren vom ORF-Programm mehr familienfreundliche und gewaltfreie Produktionen wünschen. Gerade auch für Kinder würden sich dadurch positive Auswirkungen abzeichnen.

Bei der Sitzung einer Vertretung des ORF-Publikumsrates im Mai ging es ausschließlich um die österreichischen Senioren und ihren Wünschen bezüglich der Programmgestaltung des ORF. Initiiert wurde dies von der vom Österreichischen Seniorenring (ÖSR) in den Publikumsrat entsendeten Vertreterin Helga Moser. Bundesobmann des ÖSR und FPÖ-Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer gab mit Unterstützung des Wiener Obmannes Johann Herzog im Vorfeld eine Umfrage unter den ÖSR-Mitgliedern in Auftrag, um aus dem Kreis der über 60-jährigen zu eruieren, wo Verbesserungspotenzial beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk liegen könnte.

„Wir haben bei dieser Umfrage bewusst auf sogenannte ,Multiple-Choice‘-Antworten verzichtet. Diese hätten zwar die Auswertung erheblich vereinfacht, doch es war mir wesentlich wichtiger, dass die Teilnehmer uns ohne durch vorgegebene mögliche Antworten beeinflusst zu werden, ihre Wünsche und Kritikpunkte mitteilen“, sagte Neubauer.

Bei der Umfrage wurde bewusst auf „Multiple-Choice“-Antworten verzichtet. Diese hätten zwar die Auswertung erheblich vereinfacht, doch es war Neubauer wesentlich wichtiger, dass die Teilnehmer nicht durch vorgegebene mögliche Antworten beeinflusst werden, ihre Wünsche und Kritikpunkte mitzuteilen, bekräftigte der Nationalratsabgeordnete.

„Laut dem Umfrageergebnis wünschen sich die Senioren vom ORF-Programm mehr familienfreundliche Filme, die ohne Gewalt auskommen und weniger im fremdsprachigen Ausland (vor allem in den USA) produzierte Filme und Serien. Am häufigsten wird als Kritikpunkt unter den Befragten eine wenig objektive Berichterstattung angegeben. Derzeit fühlt sich ein Großteil mit seinen Wünschen wenig bis gar nicht in der Programmgestaltung vertreten“, berichtete Moser, die die Ergebnisse in der Sitzung des ORF-Publikumsrates präsentierte.

„Wir sind zuversichtlich, dass die heute besprochenen Anregungen auch Eingang in die künftige Programmgestaltung finden und werten die Gesprächsbereitschaft als gutes Zeichen“, betonten Neubauer, Herzog und Moser.

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