In der Debatte rund um verkaufte Daten durch die österreichische Post stellt sich die Freiheitliche Jugend Oberösterreich klar hinter FP-Nationalrat Werner Herbert. Der Nationalrat hält fest: „Persönliche Daten müssen einem besonderen Schutz unterliegen.“ Wie bekannt wurde, hatte die Post neben Daten wie Alter und Konsumverhalten auch die Parteiaffinität gespeichert. Diese sei durch die täglichen Postzustellungen teilweise nachvollziehbar.

Als freiheitlicher Bereichssprecher für den öffentlichen Dienst und stellvertretender Vorsitzender des Datenschutzrates hat Herbert dazu eine klare Haltung: „Es darf nicht sein, dass diese teils hochsensiblen Informationen gewinnbringend weitergegeben werden. Gerade der Bereich der Parteiaffinität ist besonders strittig, da es sich um einen gravierenden Eingriff in die Privatsphäre handelt.“

Es sei außerdem nicht Aufgabe der Post, Daten über ihre Kunden zu sammeln und aus deren Weitergabe einen finanziellen Vorteil zu lukrieren. Herbert begrüße deshalb das eingeleitete Prüfverfahren der Datenschutzbehörde.

 

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