Die Freiheitliche Jugend Oberösterreich begrüßt die klare Haltung von FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr zu steigenden Gewaltvorfällen an Schulen: „Die Schule muss ein Ort des Respekts sein“, hielt Mahr fest. Das Bildungsministerium sei in der Pflicht, diese Entwicklung aufzuhalten.

„Tragische Ereignisse vergangener Tage zeigen erneut, dass Gewalt an Schulen zunimmt. Die Lage ist ernst. Auch in Oberösterreich häufen sich die Fälle. Hier darf nicht länger tatenlos zugesehen werden. Die Schule muss wieder ein Ort des Respekts sein“, forderte Klubobmann Herwig Mahr, diese „inakzeptablen Entwicklung“ aufzuhalten und nannte den skandalösen Vorfall an der HTL Ottakring und die Gewalttat an der Neuen Mittelschule in Mattighofen im Frühling diesen Jahres als erneutes klares Warnsignal an die Politik.

„In Oberösterreich stiegen die angezeigten Gewaltdelikte in Bildungseinrichtungen von 2014 auf 2017 um das Siebenfache (von 26 auf 184; Quelle: BMI). Hier braucht es längst ein ausgefeiltes Konzept“, sprach Mahr von einer Herkulesaufgabe für das Bildungsministerium. „Den zahlreichen Ankündigungen müssen auch wirksame Taten folgen.“

„Das aktuelle Schulunterrichtsgesetz gibt zu wenig her, um etwaiges Fehlverhalten rasch zu unterbinden und eine Eskalation zu verhindern“, forderte Mahr unter anderem, Lehrern wieder mehr Rechte einzuräumen. Auch sei es notwendig, angehende Lehrer bereits während ihrer Ausbildung besser auf Krisensituationen vorzubereiten.

Foto: pixabay