Die Freiheitliche Jugend Oberösterreich zeigt sich erfreut über erste Erfolge im Kampf gegen das Risiko-Atomkraftwerk im slowakischen Mochovce. Die FPÖ Oberösterreich fordert indes eine sofortige umfassende Überprüfung des Kraftwerks durch unabhängige Experten.

„Das ist ein erfreulicher erster Zwischenerfolg unserer Initiative. Die unmittelbare Gefahr ist zwar vorerst abgewendet, ein beachtliches Sicherheitsrisiko besteht aber weiterhin. Nun muss es umgehend zu einer umfassenden Überprüfung unabhängiger Experten kommen“, kommentierte  Klubobmann Herwig Mahr die verschobene Inbetriebnahme der massiv kritisierten Blöcke III und IV des Atomkraftwerks Mochovce.

Auf Initiative der FPÖ hat der Oö. Landtag in seiner vergangenen Sitzung im April einstimmig einen dringlichen Antrag für einen umgehenden Baustopp und eine unabhängige externe Überprüfung des Atomkraftwerks beschlossen.

„In diesem Zustand ist das Atomkraftwerk eine Bedrohung für unser Land“, machte Mahr deutlich.

„Atomkraft ist keine Zukunftsenergie“, stellte Klubobmann Herwig Mahr den Standpunkt der FPÖ fest. „Um weitere Atomkatastrophen wie Tschernobyl und Fukushima zu verhindern, muss von dieser gefährlichen Art der Energiegewinnung abgegangen werden.“

Foto Symbolkraftwerk: pixabay