In letzter Zeit wurde von Schulen in ganz Österreich des Öfteren für das Klima gestreikt. Die Demos lösten eine Debatte darüber aus, ob es für solche Klimademos unterrichtsfrei geben sollte. Für die Freiheitliche Jugend Oberösterreich ist jedenfalls klar: Klimademos gehören in die Freizeit.

Unter dem Hashtag „fridaysforfuture“ demonstrierten in den vergangenen Wochen Schüler an Freitagen für mehr Klimabewusstsein in der Politik. Dass die Proteste immer dann stattfinden, wenn eigentlich Schulunterricht wäre und nicht etwa am Wochenende, finden viele Bürger fragwürdig.

So auch Bildungsminister Heinz Faßmann, der sich nun zum Thema äußerte und sich direkt an die Direktoren der Schulen richtete. Die aktuelle Rechtslage besagt, dass Direktoren zu entscheiden haben, ob Schüler für derartige Proteste freibekommen. Ein Recht zu streiken gibt es für Schulpflichtige nicht.

Faßmann will deshalb auch das entsprechende Gesetz ändern: Klima-Protestaktionen sollen demnach nur noch in der schulfreien Zeit, also nach Unterrichtsschluss, veranstaltet werden dürfen.: „Auch im Sinne der Beteiligungsmöglichkeit der Schülerinnen und Schüler an den Welt-Klima-Demonstrationen wäre es wünschenswert, dass die Demonstrationen in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden“, heißt es vom Bildungsminister. „Die Bildungsdirektionen werden angewiesen, einen bundesweit einheitlichen Vollzug zu gewährleisten“, so Faßmann.

 

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