Die Freiheitliche Jugend Oberösterreich unterstützt die Rücktrittsforderungen des freiheitlichen Generalsekretärs und Abgeordneten zum Nationalrat, Christian Hafenecker gegenüber der Vorsitzenden der Gewerkschaftsjugend Susanne Hofer. Die Nachwuchspolitikern, die außerdem ÖGB-Vorstandsmitglied, nutzte eine Holocaust-Gedenkfeier, ihre Gewaltbereitschaft gegen die Bundesregierung kundzutun.

„Ein Rücktritt der Gewerkschaftsjugendvorsitzenden Susanne Hofer ist unabdingbar“, macht Hafenecker anschließend klar. Zu einem öffentlichen Eklat führten ihre Aussagen am 24. Jänner im Grazer Landhaus. „Diese Veranstaltung zum Gedenken an die dunkelsten Seiten unserer Geschichte wurde unter der Obhut der SPÖ-Landtagspräsidentin Bettina Vollath dazu missbraucht, die Bundesregierung in Misskredit zu bringen und Gewaltfantasien zu verbreiten“, so Hafenecker. Hofer hatte in ihrer Rede öffentlich von „Anzünden“ gesprochen. Das sei ein eindeutiges Zeichen, dass die Gewerkschafterin mit Demokratie nichts am Hut habe.

Ein solches auffälliges Verhalten dürfte im ÖGB wohl weitverbreitet sein, wenn man sich an die Pflasterstein- und Grablicht-Aktion gegen freiheitliche Abgeordnete erinnert“, so Hafenecker. In Salzburg hatten zwei junge Gewerkschafter einen Pflasterstein, ein Grablicht und ein Kartonschild vor die Eingangstüre der ÖVP-Zentrale in Salzburg gestellt.

„Wenn das Demokratieverständnis des SPÖ-Nachwuchses von der ‚Sozialistischen Jugend‘ bis zum Sozialdemokraten reifen muss, dann hat Frau Hofer noch einen weiten Weg vor sich – von der Politik sollte sie sich bis dahin eine Auszeit nehmen und von allen Funktionen zurücktreten“, hielt Hafenecker abschließend fest.

 

Symbolfoto: mk