Die Freiheitliche Jugend Oberösterreich begrüßt die klare Haltung von FPÖ-Mölzer, der eine mögliche Auslagerung von Sexualkunde aus dem Biologieunterricht hinaus an private Organisationen kritisiert. Mölzer nennt die Dinge beim Namen: „Die Linke Lobby will Sexualerziehung an Schulen privatisieren“.

„Das Thema Sexualkunde ist im Biologieunterricht gut aufgehoben. Diesen hochsensiblen Unterricht, verschiedenen Vereinen unterschiedlichster Weltanschauungen in die Hände zu geben, halte ich in Anbetracht der neu gewonnenen Erkenntnisse für grob fahrlässig“, erklärte der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer im Juni in Bezug auf den von ihm eingebrachten Antrag zur Sicherstellung einer weltanschaulich neutralen Sexualerziehung.

„Die Argumentation, unsere Lehrkräfte wären nicht in der Lage, diese Inhalte zu vermitteln, lasse ich nicht gelten“, so Mölzer, der sich klar gegen die Öffnung der Schulen für unterschiedlichste Vereine, deren Qualitätsstandards nicht existent sind, aussprach.

„Man muss sich vor Augen führen, dass einige Stunden dieses Unterrichtsfaches den künftigen Lebensweg unserer Schüler grundlegend beeinflussen können, sodass es mir unmöglich erscheint, gerade mit diesem Thema dermaßen arglos umzugehen“, betonte Mölzer.

„Hier gilt es klar das Neutralitätsgebot zu achten und zu wahren. Sollten sich Lehrerinnen und Lehrer mit der Thematik überfordert fühlen, so ist es hoch an der Zeit, hier entsprechende Verbesserungen und Qualitätsstandards zu ermöglichen“, so der freiheitliche Bildungssprecher.

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