Deutsch-Schulbuch sorgt in Oberösterreich für Aufregung

„Wer integriert hier eigentlich wen?“, fragen der Bildungssprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Hermann Brückl und der geschäftsführende Landesobmann der Freiheitlichen Jugend Oberösterreich, Silvio Hemmelmayr, nachdem ein Deutsch-Schulbuch für die erste Klasse Volksschule bei vielen Eltern für Aufregung sorgte. „Was türkische Sätze in einem Deutsch-Schulbuch für 6-Jährige zu suchen haben, erschließt sich mir nicht ganz. Den pädagogischen Mehrwert halte ich jedenfalls für fragwürdig, schließlich haben ohnehin viele Migranten-Kinder Probleme im Erlernen der deutschen Sprache“, kommentiert Hemmelmayr den Text im Lehrbuch „ABC-LICHTER – Lese- und Schreiblehrgang Teil 3“, in dem Gülsen ihre Cousine Hüriet in der Türkei besucht und die beiden auf Türkisch miteinander sprechen. ****

„Herr Minister Faßmann, ist das Ihre Vorstellung von Integration? Nachdem Ihre lethargischen Bemühungen, integrationsunwillige Migranten zur Partizipation zu bewegen in großem Maße fehlgeschlagen sind, erscheint es doch als spitzfindiger Winkelzug, den Spieß einfach umzudrehen und die einheimischen Kinder an die Migranten anzupassen“, äußert der Jungpolitiker seinen Unmut über die Auswahl der Lehrbücher an Österreichs Schulen. Und der Bildungssprecher der FPÖ, Hermann Brückl setzt fort: „Dass das kein Einzelfall ist, beweisen unzählige Beispiele von empörten Eltern, die nicht wollen, dass ihre Kinder auf diese Weise indoktriniert und suggestiv an die Verhaltensweisen orientalischer Gepflogenheiten angepasst werden.“

„Aufgabe unseres Bildungssystems ist es, den Heranwachsenden Wissen und ein optimales Ausschöpfen ihres Potentials zu ermöglichen und nicht, sie an andere Kulturen anzupassen“, mahnen die beiden Freiheitlichen eine differenzierter Auswahl der Lehrbücher an Österreichs Schulen ein. „Besonders perfide ist jedoch die Verwendung solcher Texte in unteren Schulstufen, in welchen die Kinder noch nicht alt genug sind, um selbst den Sinn und Zweck von Lehrmitteln zu hinterfragen“, so Brückl und Hemmelmayr abschließend.