Die Forderung von SJ-Chefin Nina Andree, mehr freie Zugänge zu Seen durch die öffentliche Hand sicherzustellen, zeigt für den Landesobmann der Freiheitlichen Jugend Oberösterreich, Michael Raml, eine bedenkliche Doppelmoral auf: „Einerseits Enteignungen der Grundeigentümer an den Salzkammergutseen zu fordern und andererseits selbst Pächter eines Grundstücks des Landes Oberösterreich zu sein, erfordert schon akrobatische Leistungen in der Argumentationslinie.

Vor allem die Tatsache, dass die SJ für 37.000 Quadratmeter nur 10€ im Jahr bezahlt, macht stutzig. Beharrlich verweigert die SPÖ-Jugendorganisation einen angemessenen Pachtzins!“ Abschließend wirft Raml ein: „Darüber, dass mit Che Guevara das Abbild eines kommunistischen, homophoben Massenmörders die Mauer eines Gebäudes in ihrem Atterseecamp ziert, soll sich jeder selbst sein Bild machen.“

Mit der Forderung eines deutlichen Linksrucks und der Forcierung einer rot-grünen Koalition für die SPÖ konnte Oberösterreichs Juso-Chefin, Nina Andree, zuletzt im „Kurier“ auf sich aufmerksam machen. Für Raml beweisen diese Forderungen, dass „die Sozialistische Jugend weiterhin deutlich an den Interessen der Jugend und der Realität vorbeiagiert“. Er führt weiter aus: „Auch dass man sich immer wieder auf gemeinsame Aktionen mit der kommunistischen Jugend einlässt, ist doch Zeichen genug, dass man dort geistig von einer linkslinken Ideologie, deren Versagen im 20. Jahrhundert offenkundig ist, träumt, anstatt pragmatisch für die Zukunft unseres Landes zu arbeiten.“

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